It´s done! Round Britain 2017

Es ist geschafft! Am 9.10. bin ich nach 2.200 sm wieder in Cuxhaven eingelaufen. Great Britain ist umrundet. Trotz des schlechtesten Sommers aller Zeiten habe ich meine beiden Traumziele, die Horizont hinter Helgoland und Kilmore Quay in Irland erreicht. Ich habe die Nordsee Nonstop überquert, bin durch Schottland gebummelt, habe Belfast und die Isle of…

Einmal quer durch Holland

Bei feinem Segelwetter verließ ich Belgien in Richtung Holland, das letzte Land auf meiner kleinen Reise und ich hoffte, so viel wie möglich davon erleben zu können. Nachdem ich die verkehrsreiche Westerschelde passiert habe geht es durch die Rompootschleuse hinein in das zeeländische Wasserlabyrinth. Also zumindest war das geplant, denn erstmal hielt mich die Schleuse…

Kulturschock – Die Rückfahrt beginnt

Ich wusste von Karten und Erzählungen ja, dass Dover und Frankreich nah beieinander sind, aber wie nah – das hat mich dann doch überrascht. Gefühlt ist die französische Küste näher als Brunsbüttel wenn man in Cuxhaven an der Alten Liebe steht. Dafür ist noch mehr Schiffsverkehr als auf der Elbe. Die Fahrt durch das Verkehrstrennungsgebiet,…

Dover – Was bleibt von Great Britain?

Ein weiteres Mal sollte das Wetter den weiteren Fahrplan bestimmen, aber daran bin ich ja schon gewöhnt. Ein akzeptabler Tag stand zur Verfügung, bevor es morgen Vormittag wieder anfangen soll zu blasen. Eigentlich hatte ich mir überlegt nur ein kurzes Stück über den Solent bis nach Portsmouth zu segeln um dort einige Starkwindtage zu verbringen.…

Cowes – The Home of Sailing

Gefühlt hatten wir uns in Weymouth kaum schlafen gelegt, als der Wecker schon wieder klingelte. Einen wettertechnisch brauchbaren Tag sollte es noch geben und da Papa morgen wieder fahren muss wäre es doch toll, wenn wir es vorher noch in die Welthauptstadt des Segelns, nach Cowes im Solent, schaffen würden. So ging es bereits vor…

Von Mouth zu Mouth – Englands Süden

Eigentlich hätte ich es noch lange auf den Isles of Scilly ausgehalten, doch das nächste Highlight wartet schon auf mich. Im Hafen von Falmouth wird mein Papa für einige Tage zusteigen um mich ein Stück des Weges zu begleiten.  Ich freue mich über die Abwechslung und Begleitung, denn im Gegensatz zu meiner vorherigen Reise auf…

Nonsuch in der YACHT

Moin Moin! Es gibt mal wieder etwas gedrucktes von mir zu lesen: Wer Lust hat findet in der YACHT 20/17 einen Bericht über meine Nordseeüberquerung. Es geht darum wie es mit seinem kleinen Wochenendsegler einfach den Horizont hinter sich zu lassen und einfach raus auf die hohe See zu fahren. Was man dort erlebt, wie…

Failté go Eíre – Willkommen in Irland

Nach über einer Woche in Caernarfon sollte sich nun endlich mal eine Wetterbesserung einstellen. Zeit zum Aufbruch. Ich bin richtiggehend froh weiterziehen zu können. Als Stimmungsausgleich dafür ist zunächst mal wieder überhaupt kein Wind. Normalerweise meckert man ja, dass entweder zu viel oder wenig Wind ist. Hier ist entweder zu viel oder gleich gar keiner……

Die gefährlichste Wasserstraße der Welt

Der nächste Schlag sollte ganz besonders spannend werden. Zwischen dem walisischen Festland und der Insel Anglesey gibt es eine schmale Meeresstraße – die Menai Strait. Der große Lord Nelson bezeichnete diesen Weg einmal als die gefährlichste Schifffahrtsstraße der Welt. Grund dafür sind die besonderen Tidebedingungen hier, und eine enge Durchfahrt namens „The Swellies“. Klingt irgendwie…

Auf nach Northern Wales

In Douglas studiere ich mal wieder stundenlang die Wetterkarten. Das mutiert auf dieser Reise immer mehr zur Dauerbeschäftigung. Der Sommer zählt zu den schlechtesten der jüngeren Vergangenheit auf den Britischen Inseln und so muss ich sorgfältig planen, um die richtigen Wetterfenster zwischen all den Tiefs abzupassen. Und da gilt es aufzupassen wie ein Schießhund: Nachdem…

Die 7 Königreiche

Die Isle of Man gefällt mir so gut, dass ich beschließe mir noch einige weitere Ecken anzusehen. So mache ich mich dann auf den Weg rund um die Insel in die Hauptstadt Douglas. Ich kann mein Glück kaum fassen, dass das Wetter mir das erste Mal seit Schottland zwei schöne Frühlingssegeltage (Für das Attribut „Sommer“…

Peel – Auf der Wikingerinsel

Als das Wetter endlich mal wieder auf so etwas umschaltet, dass man mit etwas gutem Willen als Frühjahr bezeichnen kann, verlasse ich Belfast. Eigentlich wollte ich mich noch etwas an der nordirischen Küste entlang hangeln, doch als ich das Belfast Lough und die vorgelagerten kleinen Inseln hinter mir gelassen hab, liegt die Irische See auf…

Belfast – Eine Stadt mit vielen Gesichtern

Nach einem entspannten Erkundungstag in Campbeltown brach ich früh am Abend tatsächlich noch nach Belfast auf. Der Wetterbericht passte und irgendwie war mir danach. Durch die irische See und vorbei am Mull of Kintyre sollte es also bei Nacht gehen. Bevor die Nacht über mich und Nonsuch hereinbrach kam  erst einmal ein absolut irrer Sonnenuntergang. Davon…

Der Crinan Canal

Statt durch den Sound of Jura geht es nun also erst einmal durch den Crinan Canal. Dieser ist zwar nur etwa 16km lang, führt aber einmal quer durch die Kintyre Halbinsel nach Osten und wurde gebuddelt um kleineren Schiffen den ungemütlichen Weg um das Mull of Kintyre zu ersparen. Heute wird er als „Britains most…

Schuss vor den Bug

Nach 5 Tagen in Oban sollte es endlich weitergehen. Zwar war das Wetter immer noch eher dem Herbst zuzuordnen, aber nach so einer langen Wartezeit wird die kleinste Wetterverbesserung schon zum neuen Frühling ausgerufen. So war ich dann mit meinen Reiseplänen nicht alleine, sondern mehrere Briten wollten ebenfalls weiter. Raus aus der Hafenlethargie, Regenklamotten an…

Sommer und Herbst in Oban

Zurück an Bord hatte sich der Wetterbericht leider schon wieder massiv verändert. Gleich drei Tiefs würden ab morgen Nachmittag damit beginnen, auf dem Nordatlantik fast stationär umeinander herumzutanzen. Für die schottische Westküste würde das bis auf absehbare Zeit stürmische Bedingungen bedeuten. Mindestens für etwa 5 Tage. Und so schön Tobermory ist, habe ich hier doch…

Die Schottische Westküste

Endlich wieder Salzwasser unterm Kiel. Nun geht es straight Richtung Atlantik. Auch die letzte Schleusung läuft ganz unproblematisch. Fast ist es ein wenig traurig, den Caledonian Canal mit all seinen schönen Ecken im Kielwasser lassen zu müssen, aber immerhin liegt eines DER Segelreviere schlechthin vor mir: Die schottische Westküste. Zum Neubeginn des Tidensegelns habe ich…

Kochen an Bord: Speckpfannkuchen und ein bootstaugliches Salatdressing

Auch in der Kategorie Kochen an Bord geht es mal wieder weiter! Es gibt mal wieder ein Schritt für Schritt beschriebenes einfaches Gericht, abwechslungsreicher als Dosenravioli, das auch die kochfaulste Männercrew nicht vor Schwierigkeiten stellen sollte. Dazu noch absolut bootstauglich und auf zwei Spiritusflammen testgekocht. Die verwendeten Zutaten könnt ihr entweder lange an Bord lagern…

Landpartie in den Highlands

Der letzte Teil des Kanals vergeht schnell und unspektakulär. Selbst die 8er Schleusentreppe „Neptuns Staircase“ rauscht nur so an mir vorbei. Eigentlich sollte der Tag hier schon enden, doch da es sich gerade so ergibt, rutsche ich zusammen mit den Belgiern noch eben schnell durch. Wenige Minuten später bin ich dann auch schon am Ende…

Inverness – Ab in den Caledonian Canal

Beim Ablegen in Lossiemouth lag die See noch spiegelglatt vor der Nonsuch. Ein herrlicher Morgen mit vorbeischauenden Kegelrobben, dem Blick auf die Highlands und Sonnenschein. Mal wieder musste also der Motor ran. Je näher wir jedoch dem Beauly FIrth und Inverness kommen, desto mehr dreht der Wind auf. Die Prognose von Wetterwelt stimmt mal wieder auf…

Perspektivwechsel in Lossiemouth

Der Ausgleich für den erneut schnellen Aufbruch aus dem beschaulichen Whitehills war ein weiterer Segeltag aus dem Bilderbuch. Leichter Wind, Sonne, so langsam frage mich ob das Unken über den schottischen Sommer vielleicht übertrieben war. Statt Walen besuchen uns heute aber einige Delfine und Schweinswale. Dieses Mal war ich sogar mal rechtzeitig an der Kamera.…

Ein weiteres Opfer und zwei Glücksfälle

Eigentlich war in Eyemouth zunächst mal ein Hafentag eingeplant um die körpereigenen Akkus wieder aufladen zu können. Das Wetter hatte indes anderes mit uns vor. Das Abrufen des Wetterberichtes ist auf der Nordsee ja zum täglichen Ritual geworden und so war es trotz eingeplantem Hafentag das erste was ich nach einem tiefen Schlaf morgens in…

Land in Sicht!!! – Ankunft in Eyemouth

Zu Beginn der Nachtwache bin ich noch reichlich müde. Man fängt dann immer ganz leicht an zu halluzinieren, sieht einzelne Lichter aufblitzen oder ähnliches. Doch halt, dieses Licht war jetzt schon zum zweiten Mal an der gleichen Stelle. Vielleicht ein Fischer der in den Wellentälern kurz verschwindet denke ich mir. Als sich da Leuchten einige…

Auf der Nordsee – Teil 2

Mittlerweile hat der Wind auf 21kn aufgefrischt. Irgendwie genau das was ich exakt mitten auf der Nordsee nicht haben wollte. Zwar stimmt die Richtung, etwas vorlicher als raumschots, und irgendwo in der westlichen Ostsee wäre es der perfekte Segelwind und man würde das Lachen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, aber irgendwie gelten hier…

Raus auf die Nordsee

Ich war aufgeregt. Wie ich bereits vor einigen Wochen schrieb war der Horizont hinter Helgoland immer irgendwie die Grenze des zu ersegelnden Reviers. Zwar habe ich im Osten schon viel gesehen, aber weiter als hinter den Helgoländer Horizont erschien mir mit der kleinen Nonsuch irgendwie nie eine Option zu sein. Und nun sollte aber genau das…

Welcome to Scotland!

WIR SIND ANGEKOMMEN!! Gestern um 1400 MESZ sind wir nach 416sm in Eyemouth in Schottland angekommen! Interessante aber anstrengende Überfahrt mit vielen neuen Eindrücken. Als Land in Sicht kam war stilecht auch gleich das erste schottische Castle im Fernglas zu sehen.   Mehr später. Erstmal Pennen und ausruhen 😉

Maritimer Ausflugstip: Friedrichstadt per Dinghy

Der einzige Nachteil an der Möglichkeit, sich demnächst auf den Weg Rund England machen zu können? Die Zeit bis dahin ist echt stressig. Im Moment komme ich kaum vom Schreibtisch weg. Und da sind die Reisevorbereitungen noch nicht einmal eingerechnet. So gab es dann selbst über Himmelfahrt nur einen Tag Wochenende. Ein wirklicher Wochenendtrip mit Nonsuch lohnt…

ROUND BRITAIN: Ein neues Abenteuer

Im Frühling 2012 ging mein erster Törn der Saison ebenfalls nach Helgoland. Mit von der Partie war mein Vater. Die Nonsuch war zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange in meinem Besitz und im hinter uns liegenden Winter in mühevoller Kleinarbeit von mir aufgearbeitet und an meine Wünsche angepasst. Trotzdem, kein Vergleich zu ihrem Zustand heute. Auf Helgoland…