Kochen an Bord: Limonen-Minz Pasta

Ein neues Rezept für unterwegs. Klingt zwar mittelmäßig anspruchsvoll, ist aber eine ganz schnelle und sehr leckere Angelegenheit.  Selbst jede reine Männercrew bekommt das hin. 😉 Die Limonen und Minze machen das ganze schön sommerlich frisch. Vielleicht also eher für die Zeit nach dem typischen KiWo Wetter aufbewahren. 😉

Zubereitung: Ca. 30 min. an Bord, inklusive alles

Zutaten, für 2 Personen:

  • 1/2 Hühnerbrust pro Person
  • 250g Nudeln – Am besten Bandnudeln oder Spaghetti
  • 3 Limetten
  • ca. 12 kleine Kirschtomaten
  • 10 Minzzweige
  • 50g Butter
  • 5EL Ölivenöl
  • 2EL Zucker
  • Salz/Pfeffer
  • Evtl Parmesan

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Zubereitung

1. Die Hühnerbrust zunächst waschen und in kleine Nuggets schneiden. Evtl mit etwas Limettensaft beträufeln.

2. Die Hühnerstücke anschliessend in etwas Butter in der Pfanne gar braten. Die Nudeln nebenbei entsprechend der angegeben Garzeit aufsetzen.

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3. In der Zwischenzeit die Tomaten vierteln, die Minze von den Stielen zupfen und hacken. (Je größer die Minzstücke, desto intensiver der Geschmack)die Limetten auspressen.

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4. Sobald das Huhn gar ist den Rest der Butter, den Limettensaft, das Öl, sowie den Zucker in die Pfanne geben und kurz aufkochen und sich vermischen lassen.

5. Anschließend die Hitze reduzieren, und die Minze sowie die Tomatenstücke noch kurz mitsimmern lassen.

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6. Die Sauce dann noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sehr wichtig bei diesem Gericht: Den Säuegrad kann man sehr gut mit etwas zusätzlicher Limette oder Butter regulieren. Ich persönlich mag es gerne so richtig sauer. Macht das Rezept interessanter…

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7. Zuletzt hat es sich bewährt die Sauce aufgrund der butterigen Konistenz bereits im Topf mit den Nudeln zu vermischen. Anschließend servieren und  – falls vorhanden – mit Parmesan verfeinern.

Ich wünsche euch guten Appetit und einen schönen Sommerabend an Bord! 🙂

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5 Gedanken zu “Kochen an Bord: Limonen-Minz Pasta

    • Genau da! 😉
      In meiner kleinen 18l Kühlbox. Normalerweise nicht länger als 4 Tage, wie zuhause auch. Wenn längere Lagerung mal nötig werden sollte brate ich es bereits durch und lagere es dann so weiterhin kalt.

  1. Witzig zu sehen das der Tellerrand vor dem Fotos sauber gemacht wurde. Genau wie in Restaurants, eye for detail!

  2. danke für das superrezept, wir werden es demnächst nachkochen.
    wir sind gestern nach einer 3,5 tägigen nonstop fahrt von archangelsk aus durch die barentssea in vardö.no angekommen.
    MY GOEDEKE MICHELS

  3. hallo max, dein vater hatte die gute idee, mir deinen blog nachzuweisen. wort des jahres: zimmernachweis. aber das nur am rande. ich habe auch was von lachs sashimi gelesen, finde das aber nicht mehr. insofern hier ein anderes kalter lachs rezept, schneller graved lax. man mischt zu etwa gleichen teilen salz und zucker, dazu gemörserten weißen pfeffer. eine schale etwas größer mit viel gehacktem dill ausstreuen, darauf reichlich salzzuckerpfeffer, darauf lax filet (ohne haut), und dann das ganze von oben wiederholen. alu folie drauf, ein kleines holzbrett, und dann zwei große konservendosen zwecks druckausübung. im kühlschrank ist der lax nach 6 stunden druckmarinade fixfertig, wie der schweizer sagt. etwas für den ambitionierten segler. bom profit!

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